Restaurierung Fassadenmosaik (2024)
Das Mosaik Madonna mit Kind mit 3,5 m Durchmesser nach Entwurf von Max Gheri stammt aus dem Jahr 1900 aus der damals frisch gegründeten Werkstatt von Josef Pfefferle in Zirl. Es wird auch als Guldenmadonna bezeichnet, da die Bevölkerung aufgefordert wurde einen Gulden für die Finanzierung zu spenden. Dieselbe Darstellung wurde später für die Fassaden der Pfarrkirche Dormitz (1901) und der Barbarakirche in Fließ (1902) in Mosaik ausgeführt.
Das Fassadenmosaik wurde schon öfters restauriert. 2024 befanden sich im Goldgrund größere Fehlstellen und auffallend viele Goldsmalten waren in ihrer Struktur zerstört. Es mussten beinahe alle originalen Goldsteinchen getauscht werden. Einige Hohlstellen, bei denen die Mosaiksteinchen keine Bindung zum Montagemörtel mehr hatten, wurden in frischen Mörtel gefestigt.
